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Wer Wind sät, wird Sturm ernten.


Bedeutung und Ursprung von Sprichwörtern

Das Sprichwort "Wer Wind sät, wird Sturm ernten" ist eine Warnung vor den Folgen des eigenen Handelns, insbesondere vor negativen Handlungen oder Entscheidungen, die zu schweren und zerstörerischen Folgen führen können. Das Sprichwort besagt, dass jemand, der sich rücksichtslos oder schädlich verhält, in der Zukunft mit weitaus schwerwiegenderen und schädlicheren Folgen rechnen muss.

Der Ursprung dieses Sprichworts lässt sich bis in die Bibel zurückverfolgen, insbesondere in das Buch Hosea im Alten Testament. Das Sprichwort findet sich in Hosea 8:7 (King James Version):

"Denn sie haben Wind gesät, und sie werden Sturm ernten; es hat keinen Halm, und die Knospe bringt kein Mehl; und wenn sie doch etwas bringt, so werden die Fremden sie verschlingen."

In diesem biblischen Kontext wird die Metapher verwendet, um die Idee zu vermitteln, dass Menschen, die sündige oder unkluge Handlungen begehen, im Gegenzug ein viel schwerwiegenderes und zerstörerisches Ergebnis erleben werden. Im Laufe der Zeit wurde das Sprichwort angepasst und in verschiedenen Kontexten verwendet, um den allgemeinen Grundsatz zu vermitteln, dass die Folgen des eigenen Handelns bedeutender und weitreichender sein können, als man ursprünglich erwartet hatte.